Dienstag, 9. Juni 2009

Yosemite National Park

Nach 8 Stunden Warterei im Flughafen von Denver, CO, sind wir wieder heil in Grand Forks angekommen. Hier ein paar Bilder von Yosemite National Park, wo wir von Mittwoch auf Freitag waren.

Blick auf die Upper und Lower Yosemite Falls; Insgesamt sind die Fälle über 700 Meter hoch und damit die größten in den USA.

Am nächsten Tag haben wir uns auf den Upper Yosemite Falls Headtrail gemacht, eine Wanderung zur Spitze der Fälle. Auf dem ziemlich anstregenden Weg kommt hier im Bild sehr nah an die Oberen Fälle heran.

Blick von Yosemite Point, einem Bergrücken noch ein bisschen höher. Man sieht das Yosemite Valley und den Half Dome, den berühmten halbrunden Bergrücken im Nationalpark.
Leider konnten wir keinen Bären sehen..... :-(
Beste Grüße.

Dienstag, 2. Juni 2009

West Coast und anderes....

Hallo Leute,

gerade sitzen wir im, hallo Mama, Motel6 in Fremont, südöstlich von San Francisco. Heute morgen in der Früh um 5 sind wir in Los Angeles losgefahren... über Santa Mónica, Santa Bárbara, San Luis Obispo, Cambria, Monterey, Santa Cruz und San José ging es immer weiter nordwärts in die Nähe San Franciscos. Die Strecke, der California Highway 1, war absolut genial.
Hier Bilder:

Downtown San Diego bei Nacht....^^ von Coronado aus gesehen.

Blick auf den Sonnenuntergang und das Hollywood-Zeichen in Los Angeles.


Absolut verrückter Verkehr in Downtown Los Angeles!!!


Und hier sind wir heute gefahren: die Bild entstanden nahe dem Städtchen Big Sur, ca. 120 Meilen südlich von San Francisco.


Morgen geht's nach Yosemite ^^
Beste Grüße!!!!

Donnerstag, 28. Mai 2009

California Republic :-)

Hallo und schöne Grüße aus dem leider nicht so sonnigen (bisher) San Diego, CA!! :-) Alles super hier bisher, am Samstag geht's weiter nach Los Ángeles. Vielleicht hab ich demnächst noch Zeit, ein paar Photos hochzuladen, mal sehen. Da es hier überall Internet gibt, meld ich mich sicher bald wieder. Baba.

Freitag, 22. Mai 2009

Yellowstone & Grand Teton

Eigentlich wollte ich ja mit den Photos von Washington D.C. weitermachen, aber ich muss das jetzt doch überspringen... Gestern sind Tanya und ich von unserem Road Trip in den Westen (d.h. die Bundesstaaten Montana and Wyoming) zurückgekommen. Unsere Ziele waren die Nationalparks Yellowstone und Grand Teton. Ich sag gar nicht viel dazu, sondern lasse die Bilder sprechen. Es war GENIAL. (Ihr könnt auf die Bilder klicken und sie damit in groß anschauen. Lohnt sich!)Auf dem Weg nach Montana (wir übernachteten nach 10-stündiger Fahrt in Billings, MT), konnte wir einen Blick auf die North Dakota Badlands erhaschen, die im Theodore Roosevelt National Park liegen. Sehr trockene Gegend mit vielen Klapperschlangen....... Aber ein toller Ausblick.
Am nächsten Tag waren wir dann im Yellowstone National Park und konnte am Abend gleich noch eine Eruption des Geysirs Old Faithful bewundert. Die passieren so ca. ale 92 Minuten.

Tanya und ich zelteten im Park. Hier ein Blick auf die Gegend gleich neben dem Zeltplatz. Auf der anderen Seite des Flusses waren oft Büffelherden zu sehen.

Am zweiten Tag machten wir die Tour auf der Grand Loop Road.Hier ein Blick auf Fishing Bridge. Im Hintergrund der Yellowstone Lake; außerdem beginnt hier der Yellowstone River, der den Park im Norden verlässt. Im frühen Morgen und in der Dämmerung kann man hier oft Bären sehen.
Eine der beeindruckendsten Aussichten war auf die Lower Falls des Yellowstone Rivers. Hier fällt der Fluss in den Grand Canyon of the Yellowstone.

Am dritte Tag fuhren wir in den Süden, verließen Yellowstone und schauten uns im gebirgigen Grand Teton National Park um. Total anders und auch total schön.

Blick auf die Gebirgskette Teton Range hinter dem Jackson Lake.

Hier ein Blick auf den Gipfel des Grand Teton, vom String Lake aus gesehen. Große Waldbrände haben vor ca. 20 Jahren Millionen Bäume zerstört, die Regeneration ist aber schon wieder weit fortgeschritten.

Blick vom Signal Mountain auf den Grand Teton Range und Jackson Lake.... atemberaubend.

Und der Höhepunkt kam am letzten Tag, auf dem Weg aus Yellowstone heraus... der Bär!!!!!!


Ab Sonntag bin ich in Las Vegas und danach in Kalifornien. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich vor meiner Heimreise noch einen Eintrag in diesen Blog machen kann. Sollte das also der Fall sein, ist dieser Blog
hiermit geschlossen.
Danke für's Lesen! Und wenn bis zum 12. Juni hier kein neuer Eintrag ist: Bis bald in Bayern!!
Uli

Sonntag, 3. Mai 2009

Abschluss New York

Mein Referat und der 4-seitige Aufsatz über den Spanischen Bürgerkrieg sind jetzt vorbei und ich bin wieder frei! Heute in zwei Wochen bin ich übrigens schon aus meiner Wohnung ausgezogen...
Am Dienstag wollen Tanya und ich nach Fargo fahren, um dort am Flughafen unsere Fluggutscheine einzulösen für die Flüge nach Kalifornien und Las Vegas in 3 Wochen. Wenn das unter Dach und Fach ist, mach ich erstmal drei Kreuzzeichen!!
Auch wenn die Familie sicher auf Photos von ihrem Besuch in North Dakota wartet, möchte ich doch zuerst meine Reise nach New York zu Ende bringen. Hier also Photos davon:
TAG 2:
Hier sind wir auf dem Weg zu den Vereinten Nationen an der 1st Avenue. Links sieht man die Grand Central Station und dahinter das berühmte Chrysler Building! Insgesamt haben wir sehr viele Dinge zu Fuß erreichen können, weil wir Manhattan in Tage eingeteilt hatten, d.h. also z.B. Montag: Nordosten, Dienstag: Südspitze, etc.

Oben die Vereinten Nationen, wo wir für $8 an der Führung teilgenommen haben. Weil wir aber warten mussten, sind wir inzwischen auf das Empire State Building ($20!!!) raufgefahren. Im unteren Photo sieht man den Blick vom höchsten Gebäude New Yorks auf Manhattan!

Am Vorabend des St Patrick's Day schauten wir uns auch die Kathedrale St Patrick an, in der die Vorbereitungen für den großen Tag des irischen Nationalheiligen in vollem Gange waren. Links die Statue des hl. Patrick, rechts ein Bild der Virgen de Guadalupe. Die hispanischen Einwanderer sind aus der katholischen Kirche der USA nicht mehr wegzudenken, deshalb findet sich in fast jeder katholischen Kirche ein Bild der in México so hochverehrten Jungfrau von Guadalupe.

TAG 3: St Paddy's Day! Zuallererst wollten wir uns die Parade anschauen, die die 5th Avenue Richtung Norden zog. Dazu gings vom Hotel aus erstmal durch den Central Park, wo wir alle ein bisschen in die Kindheit zurückfielen... Und ich habe beschlossen, dass ich mal eine Schaukel in meinem Garten haben werde :D

Alles bereit für den Tag der Iren!!!!! Junyu und Susi. Nach der Parade fanden wir in Yorkville, dem ehemaligen Little Germany, das deutsche Restaurant Heidelberg, wo wir dann zu Mittag gegessen haben. Die Wirtin war eine alte Dame aus Niederbayern, die so richtig schön Dialekt geprochen hat. Susi hat gemeint "Schönen Dialekt haben Sie ja noch drauf", worauf die Frau gewantwortet hat: "Den Diealekt verlernst nie, den verlernst nur wennst narrisch werst!"

Nach dem Essen sind wir zum Rockefeller Center gefahren (O-Ton Papa "Ja hoaß i Rockefeller?"), wo ich endlich die berühmte Prometheus-Statue sehen konnte! JUHU!

Danach war der Tag aber noch lange nicht vorbei: Wieder im richtigen Stadtzentrum an der Südspitze Manhattans klapperten wir noch die New Yorker Börse ab und schauten beim Ground Zero vorbei (unten), wo man nicht viel sieht, außer dass sehr sehr viel gebaut wird. Es stimmt schon, dass die Anschläge vom 11. September ein richtiges Loch in die Stadt gerissen haben.

Später machten wir einen Spaziergang am Hudson River entlang, praktisch in den Sonnenuntergang hinein. Es war eiskalt aber sehr schön zu sehen, wie die Sonne langsam hinter der Skyline im Bundesstaat New Jersey verschwunden ist :D

In der Nacht haben wir uns mit einem ehemaligen Klassenkameraden von Junyu getroffen, der an der Columbia University studiert. Er hat uns eine Tour über den Campus gegeben. Links die berühmte Alma Mater Statue, an der die großen Studenten- und Anti-Vietnam-Proteste stattgefunden haben!
TAG 4: Museumstag. Wir gingen ins Metropolitan Museum of Art, wo wir ca. 4 Stunden verbrachten. Vor allem die ägyptische Abteilung war toll Danach fuhren wir mit der U-Bahn nach Brooklyn nach Brighton Beach ans Meer. Der Teil wird auch Little Russia genannt und wir gingen in ein russisches Restraurant zum Essen!
Im Restaurant Tatyana hat Tanya (Namensgleichheit) uns ein kleines Menü bestellt. Sehr lecker! Am nächsten Tag gings weiter nach Washington D.C.!

Ich muss jetzt los, weil Taeyoun zu koreanischem Essen eingeladen hat! :-) Alles Gute dann bis bald!

Dienstag, 28. April 2009

Bitte, bitte....

Liebe Blog-Leser,
wenn ich am Donnerstag mein Referat gehalten und meinen Essay abgegeben habe, dann kommt hier wieder was rein, möglicherweise (aber sehr unwahrscheinlich) schon vorher. Schweinegrippetechnisch ist hier gar nichts los und was unseren Ausflug an die Westküste betrifft hoffe ich, dass wir das diese Woche hinbekommen. Hier ist ein aktuelles (heute!) Photo von mir, für alle, die mich schon so sehr vermissen :D

Beste Grüße ins schöne Bayernland!

Freitag, 3. April 2009

Photos NYC!

Grüße!
Die Hochwasserlage wird weniger und weniger bedrohlich und ich komm jetzt endlich dazu, Photos vom ersten Tag in NewYork City hochzuladen! Viel Spaß damit!
Wir sind am 14. März von Grand Forks aus mit einem Mietauto nach Minneapolis, von da aus gings dann mit dem Flugzeug zuerst nach Denver, CO, und dann nach New York City LaGuardia-Airport. Unsere Jugendherberge war echt in Ordnung.
Erster Tag am Morgen: Gleich mal zur Freiheitsstatue auf Liberty Island...offiziell heißt die Statue ja "Liberty Enlightening the World". Sehr viele Sicherheitsmaßnahmen aber auch sehr eindrucksvoll (nicht "schön", da ich Neoklassizismus jetzt nicht so toll finde).

Die Crew auf Liberty Island, mit Blick auf Downtown Manhattan! Susi, Tanya, ich und Junyu. Hat sehr viel Spaß gemacht.

Immigration Museum auf Ellis Island. Hier wurden Millionen von Einwanderern empfangen und durchgecheckt. Heute ist es ein Museum. Bitte das Bild rechts groß anschauen :-)

Auf der Suche nach etwas Essbarem am Abend verschlug es uns nach Chinatown. Glücklicherweise hatten wir ja einen Chinesen dabei, der uns echtes chinesisches Essen bestellen konnte, nicht das, wie er es nennt, "americanized".
Danach haben wir uns zur Brooklyn Bridge aufgemacht, von dort aus hat man einen tollen Blick auf das beleuchtete Manhattan...so richtig Nacht kann man das ja nicht mehr nennen!Zu guter letzt haben wir uns dann zum Times Square aufgemacht, das brodelnde Herz der Stadt. Das war glaube ich mein Lieblingsort in NYC. Pulsierend, voller Menschenmassen, Lichter überall (Neon-Schock!!!), einfach atemberaubend. Sowas gibt's in Europa einfach nicht. Genial! Photo darunter: Der Beweis, WIR WAREN DA!!

Gerade die Photos vom Times Square bitte groß anschauen! Da sieht man nämlich, wie absolut genial meine neue Kamera wirklich ist! :-)
Die restlichen Tage (also bzw. die Photos davon) kommen bald, meiner Köschinger Familie wünsch ich dann schon einen guten Flug in die Windy City!
Bis nächste Woche, Karfreitag!

Freitag, 27. März 2009

Sandsäcke...

...ich komme grade von 4 Stunden Sandsäcke füllen und schleppen... Menschenketten über Menschenketten, da wird 24/7 gearbeitet. Tanya und ich sind um 5 los und grade heimgekommen.

Ansonsten siehts eigentlich ganz gut aus. Der Red River steigt zwar ca. 2-3 Fuß pro Tag, aber bisher nichts kritisches. In der Umgebung von Grand Forks sind einzelne kleine Ortschaften und Häuser schon überschwemmt bzw. kurz davor, aber uns hier ist noch nichts passiert.
Die Uni hat bis einschließlich Montag alle Kurse abgesagt. Am Montag wird wie gesagt der Höchststand erwartet.

http://www.grandforksherald.com/pages/floodcam

Dienstag, 24. März 2009

Flut und Winter Storm

uebrigens:
http://www.stern.de/panorama/:Notstandsgebiet-North-Dakota/659088.html?cp=1

UPDATE 3
:
wir wurden zum Katastrophengebiet erklärt. Die Brücken und die Stautore sind geschlossen; in Grand Forks haben sie am Nachmittag angefangen, Sandsäcke herzurichten. Das ganze läuft rund um die Uhr; weiterer Schneefall ist angesagt. Der Fluss soll bis Montag 52 Fuß erreichen, die Staumauern bei Grand Forks halten bis zu 60 Fuß, d.h. es sollte gut gehen. Die Stadt hat angefangen, den Alerus Center, die Arena ca. 10 Minuten von meiner Wohnung weg, als Notunterkunft für Hochwassergeschädigte herzurichten. Aber wie gesagt: Keine Panik, wir sollten hier auf dem Campus eigtl. außerhalb der Gefahrenzone sein.

"President Barack Obama has declared North Dakota a federal disaster area because of statewide flooding..."

Dieser Link führt zu einer Kamera, die den Stand des Red River of the North live überträgt:
http://www.grandforksherald.com/pages/floodcam

UPDATE 2: Gerade hab ich herausgefunden, dass der Schnee ein Winter Storm ist. Der Nationale Wetterdienst hat eine Warnung herausgegeben:

... WINTER STORM WARNING REMAINS IN EFFECT UNTIL 3 PM CDT THIS AFTERNOON...

A WINTER STORM WARNING FOR HEAVY SNOW REMAINS IN EFFECT UNTIL 3 PM CDT THIS AFTERNOON.

PERIODS OF HEAVY SNOW WILL CONTINUE TODAY ALONG THE RED RIVER VALLEY FROM FARGO TO THE CANADIAN BORDER. STORM TOTAL ACCUMULATIONS FROM 5 TO 8 INCHES ARE EXPECTED. ISOLATED HIGHER AMOUNTS ARE POSSIBLE. NORTHWEST WINDS WILL GUST TO 30 MPH AND CAUSE AREAS OF BLOWING AND DRIFTING SNOW... ESPECIALLY IN OPEN COUNTRY. THE COMBINATION WILL CREATE DANGEROUS TRAVEL CONDITIONS.

THE SNOW AND STRONGEST WINDS ARE EXPECTED TO DIMINISH LATE THIS AFTERNOON INTO THE EVENING.

PRECAUTIONARY/PREPAREDNESS ACTIONS...

A WINTER STORM WARNING FOR HEAVY SNOW MEANS SEVERE WINTER WEATHER CONDITIONS ARE EXPECTED OR OCCURRING. SIGNIFICANT AMOUNTS OF SNOW ARE FORECAST THAT WILL MAKE TRAVEL DANGEROUS. ONLY TRAVEL IN AN EMERGENCY. IF YOU MUST TRAVEL... KEEP AN EXTRA FLASHLIGHT... FOOD... AND WATER IN YOUR VEHICLE IN CASE OF AN EMERGENCY.

UPDATE
: Heute bin ich extra früh aufgestanden und was ist? Es hat über Nacht ca. 15cm Neuschnee gegeben und es stöbert immer noch gewaltig. Durch das University of North Dakota Emergency Notifying System wurde nun verbreitet, dass die Uni heute geschlossen ist. Alle Kurse sind abgesagt....also geh ich wieder ins Bett! :-)

weitere Infos: http://topics.cnn.com/topics/north_dakota
Wir haben also Hochwasser- und Sturmwarnung. Na bravo.... Gute Nacht!
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Aus New York sind wir am Samstag Nacht bereits wohlbehalten zurückgekehrt; nur um zu erfahren, dass extreme Überschwemmungsgefahr besteht. Es hat viel geregnet, der Schnee ist innerhalb von wenigen Tagen komplett weggeschmolzen und der Boden noch in tieferen Regionen gefroren, deshalb ist der Red River of the North komplett voll mit Tendenz steigend.
Fargo, ca. eine Stunde südlich von hier, ist schon betroffen; die University of North Dakota fährt busseweise Studenten runter zum Sandsäcke-Schichten. Das Problem dabei: Was in Fargo an Wasser ist, kommt auch zu uns, weil der Red River nach Norden fließt. Juhu! :-(
Die Universität hat eine Flutwarnungsseite eingerichtet. Heute hat es Schneeregen gegeben, die Stadt Grand Forks schließt morgen die Brücke nach East Grand Forks, um die Tore der Dammmauer schließen zu können. Es heißt "the bridge will be closed until further notice". Die Dammmauer schützt Grand Forks von Hochwasser bis zu 60 Fuß, derzeit hat der Fluss knapp 40. Ich glaub nicht, dass es schlimm wird. Der US-Wetterdienst warnt aber vor höchsten Stufen. Naja, wie gesagt, übertrieben wird hier gern -und ich wohn sowieso im 2.Stock!
Alle haben hier Angst vorm Fluss, nachdem dieser ja 1997 drei Viertel der Stadt mehr oder weniger dem Erdboden gleich gemacht hat (in Downtown z.B. sind zwei Gebäude dann wegen Kurzschlüssen niedergebrannt)...
Wir werden sehen, ich werd immer gemütlich durch den Regen an die Uni watscheln. Wird schon schief gehen. Man muss halt optimistisch bleiben und darf nicht immer gleich den Teufel an die Wand malen.

Photos aus New York und Washington D.C. kommen bald!

Samstag, 14. März 2009

off to New York

Es ist jetzt 6.53 Uhr und in ca. 5 Minuten werde ich für unsere Fahrt nach Minneapolis abgeholt. Unser Flug nach New York geht später, weil der erste überbucht war und man uns dann ein "Upgrade" angeboten hat, das wir, weil Susi sowieso erst später fliegt, angenommen haben. Hoffentlich klappt alles, wir fliegen jetzt komischerweise über Denver, CO.
Wird schon klappen, ich meld mich dann nächstes Wochenende wieder!

Montag, 9. März 2009

Warnung, die Zweite + MEIN "PAKET"

Mein Paket, dass Mama mir für Ostern mit allen möglichen Ostersüßigkeiten geschickt hat, ist angekommen. Naja, mehr oder weniger....auf den Photos sieht man den Zustand des Pakets und das, was vom Inhalt übrig war. Ansonsten kein Kommentar.....

Diese drei Dinge sind noch drin gewesen....inklusive das...

...mysteriöse Hanuta, das eigtl nicht hätte drin sein sollen..........

Und hier der Zustand.........juhu. Hab ich mich geärgert!
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Heute haben die Stadt Grand Forks, die Regierung von North Dakota und der Nationale Wetterdienst eine Blizzard-Warnung für die nächsten zwei Tage herausgegeben. Blizzard Nummer zwei also.
Im Weather Channel habe ich gesehen, dass wir kalte Luft in den oberen Schichten der Atmosphäre wie eine Welle von Alaska bekommen, die im Mittleren Westen mit feuchter, nordwärtsstömender Luft vom Golf von Mexiko zusammentrifft. Deshalb ist viel Wasser in der Luft. Heute hat es schon den ganzen Tag geschneit (nach zwei "warmen" Tagen letzte Woche mit Tauwetter) und er Wind ist ekelhaft. Gerade haben wir -13°C, nachts soll es auf -20°C runtergehen und morgen kann(!) es tagsüber auf bis zu -35°C abkühlen, wegen der starken Windböen. Trotzdem ist Grand Forks eher am Rand des Wolkenfeldes, wir sollen nur so bis zu 25cm Neuschnee bekommen. In Fargo und im Nordwesten Minnesotas soll es bis zu 40cm geben. Vielleicht sagt die Uni morgen alle Kurse ab, auch wenn das recht unwahrscheinlich ist.

Generell gibts wettertechnisch die nächsten Tage Saures: die sprechen in den Nachrichten von "Winter's Revenge", also krasser Kaltluft, die sich bis Donnerstag über die ganze Nation ausbreiten soll. Viel Schnee und Regen.
In den südlichen Staaten des Mittleren Westens hat es schon Tornados gegeben (die Zeit dafür beginnt immer so im März) mit schweren Schäden. Auch in Illinois und vor Chicago gab es gestern welche. Über den US-Bundesstaaten Missouri, Iowa, Illinois, Kansas, Michigan und Indiana ballen sich seit einigen Tagen wegen des Zusammenpralls der Luftströme kräftige Gewitter, in der Gegend hat es in den letzten zwei Tagen so viel geregnet wie normalerweise in 2 Monaten. Wegen des strengen Winters heuer kommt da vieles zusammen: Letzte Woche hat es schlagartig zu tauen begonnen, dazu kam eben Regen. Der Boden ist aber immer noch gefroren, sodass das Wasser nirgendwohin kann außer in die Flüsse, die eh schon voll sind. Von Oklahoma City bis Chicago und Detroit werden für morgen große Überschwemmungen vorhergesagt. Mal schauen...dafür ist es bei uns ja zu kalt.

Ich denk mir wieder: die Leute hier übertreiben gern, und wenn's irgendwie geht, werd ich morgen an die Uni watscheln (außer bei -35°C) .

Sonntag, 1. März 2009

ego ipse oculis meis vidi pendere...

*
*
*

"Here, said she,
Is your card, the Drowned Phoenician Sailor,
Here is Belladonna, the Lady of the Rocks,
The lady of situations.
Here is the man with three staves, and here the Wheel,
And here is the one-eyed merchant, and this card,
Which is blank, is something he carries on his back,
Which I am forbidden to see. I do not find
The Hanged Man. Fear death by water.
(...)

Twit twit twit
Jug jug jug jug jug jug
So rudely forc'd
Tereu

Unreal City
(...)

IV. DEATH BY WATER

PHLEBAS the Phoenician, a fortnight dead,
Forgot the cry of gulls, and the deep seas swell,
And the profit and loss
A current under sea
Picked his bones in whispers. As he rose and fell
He passed the stages of his age and youth
Entering the whirlpool

O you who turn the wheel and look to windward,
Consider Phlebas, who was once handsome and tall as you.
(...)

If there were water
(...)

In this decayed hole among the mountains
In the faint moonlight, the grass is singing
Over the tumbled graves, about the chapel
There is the empty chapel, only the wind's home.
It has no windows, and the door swings,
Dry bones can harm no one.
Only a cock stood on the rooftree
Co co rico co co rico
In a flash of lightning. Then a damp gust
Bringing rain
(...)

I sat upon the shore
Fishing, with the arid plain behind me
Shall I at least set my lands in order?
(...)

These fragment I have shored against my ruins."

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Das war ein Teil meines Lieblingsgedichts in englischer Sprache.
QUIZ: Was ist es? Und wer ist das lyrische Ich, das fischt?
Und wie heißt die Dame, die die Karten legt?

Mittwoch, 25. Februar 2009

Eishockey, Feast of Nations, Chinese New Year

Hier ist es gerade 21.51 Uhr und es ist eiskalt. Den ganzen Tag über hatte es -12 bis -15°C, nachmittags hat es weiter abgekühlt und jetzt hat es -21°C. Dadurch, dass wir ein wenig Polarluft als Nordwind noch mitkriegen, fühlt es sich aber wie -35°C an, wie ich im Internet gesehen habe.
Außerdem hab ich rausgefunden, dass wir heuer den kältesten Winter seit Jahren hatten (obwohl es sich gar nicht so krass angefühlt hatte), weil es 2 Wochen lang durchgehend höchstens -10°C hatte. "Wir haben es sogar in CNN geschafft", sagen sie hier. Tatsächlich war Grand Forks auf CNN, weil wir für diese 2 Wochen der kälteste Ort in den USA waren...na ganz toll, aber immerhin haben sie hier etwas, auf das sie stolz sein können!

Willkommen im Jahr des Rindes!!!
Am 26. Januar hatte uns Junyu zur Feier des Chinesischen Neuen Jahres eingeladen. Er und zwei seiner chinesischen Freunde haben auch original chinesisches Essen gekocht.

Hier sieht man links Junyu, den Koch, und rechts Xavier mit dem Essen :-)

Am 13. Februar konnten Tanya und ich dank Erics Vermittlung doch einmal in ein Men's Hockey-Spiel gehen. An diesem Freitag spielten die UND Fighting Sioux gegen die Minnesota State University Mavericks. Wir haben 4:1 gewonnen!
Bevor das Spiel losging, gab es so eine kleine Showeinlage mit Lasern, Scheinwerfern, und den Cheerleaders mit den Fahnen der Universität.

Oben sieht man die "Presentation of the Flag of the United States of America". Jeder muss seinen Hut abnehmen, und jeder Amerikaner (wir also nicht) hat die Hand am Herz, während die Nationalhymne gesungen wird (die Sängerin war aber nicht so toll...eher bissl kreischend). Interessant: Die Flagge des Staates North Dakota wird vor der amerikanischen Bundesflagge gesenkt...wär ja noch schöner, wenn sich die bayerische vor der deutschen verbeugen müsste....Ich finde diesen ganzen Flaggenkult hier in den USA eh etwas übertrieben.

Das obere Bild zeigt die Student Section, in der es total abgeht. Keiner sitzt da, alles brodelt und jeder hat etwas grün-weißes an! Unten Tanya und ich.

Wie bereits erwähnt, haben wir letztlich 4:1 gewonnen, es ist auf dem Eis auch zu einigen Handgreiflichkeiten gekommen, begleitet vom Toben in den Zuschauerrängen. Grundsätzlich eine tolle Erfahrung, wenn man bedenkt wie ernst das hier genommen wird!!

Am 21. Februar, d.h. letzten Samstag, war das Feast of Nations, eine Veranstaltung der Universität von North Dakota, in der Gerichte aus aller Welt serviert werden, und auf der sich viele Länder vertreten von den Internationalen Studenten vorstellen. Es ist DAS Ereignis des Frühlings in Grand Forks und sogar "semi-formal", d.h. dass man nicht mit der Alltagskleidung kommen sollte. Viele Leute haben Anzüge an, die Mädels zum Großteil schicke Kleider à la Abschlussball. Dabei waren Brooke, Andrea, Elise, Enisa, Tanya, Junyu, Penyu und ich.Oben, von links: Enisa, ein Mädchen aus Bosnien, das 5 Jahre in Baden-Württemberg gelebt hat, bevor ihre Familie nach Amerika ging. Daneben Brooke, dann Elise, die vor 2 Jahren ein Jahr an einem Gymnasium in Bayern in Schwaben war und heute wirklich fließend Deutsch kann!! Ganz rechts ist Andrea, Brookes Zwillingsschwester.

Links: Brooke und Elise beim Bamboo Dancing, was Teil einer Vorstellung einer philippinischen Tanzgruppe war. Sehr lustig zuzuschauen! Rechts is Rieko Eguchi, eine Japanerin aus der Nähe von Tokio, die hier an der UND Musik und Musiktherapie studiert.

Hier ist also der Deutschland-Tisch! Brooke und Elise hatten das kleine Plakat-Poster-Ding gebastelt, die Deutschlandfahne hinten kommt aus dem International Center, die deutsche und bayerische Fahne auf dem Tisch wurden von Eric beigesteuert. Außerdem noch ein Lebkuchenherz, Kinderriegel und Glühweinstiefelstassen; auch Gummibärchen!

Heute habe ich über 2 Stunden Hausaufgaben korrigiert, mit freundlicher Unterstützung von Susi, der Eishockeyspielerin aus Baden-Württemberg. Gott sei Dank!

http://www.fightingsioux.com/ViewArticle.dbml?DB_OEM_ID=13500&ATCLID=1587495

Schaut euch den Link an! Ich würde auch den Video in der oberen rechten Ecke empfehlen; da kann man sehen, wie wichtig der Sport an amerikanischen Unis ist! Beste Grüße heim!

Montag, 16. Februar 2009

Rhombus Guys und Women's Hockey

Hallihallo! Nach langer Zeit komme ich also wieder dazu, etwas hier reinzustellen. Leider hatte ich die letzte Zeit wirklich sehr viel zu tun, deshalb hab ich's vorher nicht geschafft.
Hier gleich einmal ein paar Photos.
Zu den ersten beiden: Xavier und seine Band sind Ende Januar in der Bar und Pizzeria Rhombus Guys aufgetreten. Natürlich war der Fanklub auch wieder mit von der Partie, es sind unter anderem sehr witzige Photos entstanden. Parker war an diesem Tag Barkeeper, deshalb hab ich Bier aufs Haus bekommen :D
(auf dem letzten Photo von links: Peng Yu, Andrea, ich, Jun Yu)

Außerdem war wieder einmal Eishockey angesagt. Und zwar ein Spiel der Frauen. Wir gehen das öfters hin, weil es a) nichts kostet, b) ziemlich cool ist und c) unsere Freundin Susi (aus Baden-Württemberg) in der Frauenmannschaft spielt. Natürlich hat UND gewonnen!

Vorgestern, d.h. am Samstag, war ich den ganzen Tag beschäftigt als Mitglied des Auswahlgremiums des Staates North Dakota für die Vergabe des Kongress-Bundestag-Stipendiums an High School Schüler. Wir mussten sechs Schüler interviewen und bewerten, das alles hat von acht Uhr morgens bis sechs Uhr abends gedauert. Dafür wurden wir auf Kosten der Oragnisation verpflegt :-D Hat sehr viel Spaß gemacht. Mitglieder des Gremiums waren neben mir ein Deutschlehrer aus Grand Forks, eine Deutschlehrerin aus Bismarck, ein Frau, die vor 25 Jahren als erste North Dakotanerin am Austausch teilgenommen hat, ein Teilnehmer aus dem Jahr 2006/2007 und Dr. Jerome Bakken, der viele Jahre lang an der Universität Deutsch gelehrt hat. Man kam sich richtig schön wichtig vor :D

Am Freitagabend waren Tanya und ich wieder beim Eishockey, diesmal aber ein Spiel der Männer. Die University of North Dakota Fighting Sioux spielten gegen die Minnesota State University Mavericks. Natürlich haben wir auch da gewonnen, 4:1. Ich war froh, dass ich nochmal zu einem Spiel gekommen bin, wahrscheinlich ist das das letzte dann für mich.

Heute ist der Presidents Day, ein Feiertag zu Ehren der amerikanischen Präsidenten George Washington und Abraham Lincoln. War wieder einmal ein langes Wochenende, sehr schön! Wir haben heute auch endlich unsere Flugtickets für unsere Reise an Spring Break gekauft. Wir fliegen jetzt nach New York und Washington D.C., vom 14. bis zum 21. März. Wir, das sind Tanya, Junyu und ich. Wird sicherlich witzig!
Das Wetter ist jetzt auch wieder einigermaßen "normal". Letzte Woche hat es noch zwei Tage lang getaut und geregnet, geregnet, geregnet, es war ehrlich gesagt ekelhaft. Seit letzten Donnerstag isz es aber wieder natürlich kalt, so um die -10 bis -15°C nachts. Immer noch ziemlich mild, wenn man es damit vergleicht, was wir vorher hatten. Tagsüber sind es die letzten Tage -5 bis -10°C gewesen. Hm, dafür hat es jetzt wieder sehr viel geschneit, erst von gestern auf heute wieder die ganze Nacht. Gott sei Dank ist der Matsch weg.
Beste Grüße nach Bayern. :D